XGIMI MIRA Pro Test: 4K-Laser-TV im Vergleich zum Hisense PX3 Pro
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XGIMI MIRA Pro im Test: leise, hell und natürlich
Der MIRA Pro ist der neue 4K-Laser-TV von XGIMI mit RGB-Laser und 3.000 ISO-Lumen. Er tritt in der Preisklasse an, in der sich viele für den Hisense PX3 Pro entscheiden. Wir haben ihn in unserem Studio getestet und immer wieder mit dem PX3 Pro verglichen: Für wen ist er die bessere Wahl?
3.000
ISO-Lumen mit RGB-Laser
19,3 cm
Abstand zur Wand bei 100 Zoll
36 W
Harman-Kardon-Sound mit Subwoofer
240 Hz
bei Full HD, dazu VRR und ALLM
01Ausstattung
Ausstattung: Das bietet der XGIMI MIRA Pro
RGB-Triple-Laser
Großer Farbraum mit 110 % BT.2020
4K mit DLP
0,39-Zoll-DMD, 4K-Bild mit 3840 x 2160 Pixeln
Ultrakurzdistanz
Projektionsverhältnis 0,175:1, Bildgrößen von 80 bis 120 Zoll
Automatische Ausrichtung
Kamera-Sensorik für Autofokus, Trapez- und Geometriekorrektur
Dolby Vision und HDR10+
Dazu HDR10 und HLG
Google TV
Streaming-Apps und Google Cast direkt an Bord
Harman Kardon 2.1
Zwei 8-W-Breitbänder und ein 20-W-Subwoofer
Gaming
Bis 240 Hz bei Full HD, VRR und ALLM
Anschlüsse
Drei HDMI, einer mit eARC, dazu LAN, optisch und Audio-Ausgang
Beleuchtete Fernbedienung
Mit Sprachsteuerung
02Datenblatt
Technische Daten des XGIMI MIRA Pro
03Praxistest
Praxistest: Aufstellung, Bild und Ton
Getestet haben wir den MIRA Pro auf einer 100-Zoll-Kontrastleinwand, zuerst bei Studiobeleuchtung und Tageslicht, dann im abgedunkelten Raum. Zum Vergleich ziehen wir immer wieder den Hisense PX3 Pro heran.
Aufstellung und Bildausrichtung
Der MIRA Pro steht einfach auf dem Sideboard. Für 100 Zoll Bilddiagonale braucht er nur 19,3 cm Abstand zur Wand. Wie sich Abstand und Bildunterkante bei anderen Größen verhalten, zeigt unsere Grafik auf der Produktseite.
Eine Kamera-Sensorik richtet das Bild automatisch aus und korrigiert Trapez und Geometrie. Auf der Leinwand bekommen Sie so schnell eine gute Grundeinstellung, auf einer weißen Wand hilft die Automatik sogar noch mehr. Den Rest justieren Sie von Hand millimetergenau nach. Im Vergleich ging das beim MIRA Pro deutlich schneller als beim PX3 Pro. Am Ende sitzt das Bild bei beiden genau, beim Hisense dauert es nur länger.
Design und Bedienung
XGIMI setzt beim MIRA Pro auf ein champagnerfarbenes Gehäuse mit Stoffbespannung, hinter der das Soundsystem sitzt. Das Netzteil ist ausgelagert. Das gefällt uns, denn ein externes Netzteil lässt sich bei einem Defekt leichter tauschen, und das Gerät wird kompakter. Der MIRA Pro ist kompakter und leichter als der PX3 Pro.
Als Betriebssystem läuft Google TV mit allen gängigen Streaming-Apps. Für Spielekonsole, Sat-Receiver oder Apple TV gibt es HDMI-Eingänge an der Rückseite. Die mitgelieferte Fernbedienung ist beleuchtet und nimmt Sprachbefehle an.
Betriebslautstärke
Hier überzeugt der MIRA Pro besonders. Er ist extrem leise und erzeugt nur ein dumpfes Lüftergeräusch. Aus rund 3 m Abstand mussten wir uns konzentrieren, um ihn überhaupt zu hören. Den PX3 Pro nahmen wir von derselben Sitzposition deutlich wahr. Störend ist das nicht, aber wenn Sie empfindlich auf Lüftergeräusche reagieren, ist der MIRA Pro im Vorteil.
Helligkeit
Mit 3.000 ISO-Lumen ist der MIRA Pro sehr hell. Im Test lief die Studiobeleuchtung samt Deckenleuchten, durch das Fenster schien die Sonne, die wir etwas abgeschattet haben. Gegen direkte Sonne kommt er nicht an. Für den Nachmittag in einem nicht zu hellen Raum reicht es aber gut: Serien und Fußball sehen damit richtig gut aus.
Bild ab Werk und eingestellt
Ab Werk sieht das Bild gut aus, holt aber noch nicht alles heraus. Bei Schärfe, Farbbrillanz und Kontrast waren wir auf den ersten Blick nur mäßig begeistert. Mit den richtigen Einstellungen wird das Bild deutlich besser. Kaufen Sie bei uns, erhalten Sie unsere Einstellungen kostenlos dazu, für Dolby Vision, HDR, Filme und Serien, Sport, den Tag und Gaming.
Richtig eingestellt zeigt der MIRA Pro ein sehr natürliches Bild mit ausgewogenen Farben und einer natürlichen Schärfe. Er wirkt dabei nicht übertrieben scharf oder spektakulär, sondern eher etwas weicher.
Schwarzwert und Kontrast
Im abgedunkelten Raum hat uns der Schwarzwert überrascht: Für einen Laser-TV unter 2.000 Euro ist er sehr gut. Dazu kommen helle, leuchtende Farben, die trotzdem natürlich wirken.
Dunkle Bereiche sind gut durchgezeichnet, und richtig eingestellt clippt auch in hellen Bereichen nichts: Schattierungen in Wolken bleiben ebenso erhalten wie Details im Dunkeln.
Soundsystem
Das eingebaute Soundsystem von Harman Kardon klingt wie eine kompakte, gute Soundbar. Der Klang hat Körper und etwas Bass, Dialoge haben Volumen und heben sich gut von der Geräuschkulisse ab, sogar eine gewisse Räumlichkeit ist da.
Ein Heimkinosystem oder eine größere Soundbar ersetzt das nicht. Für den einfachen Einsatz reicht es vielen. Wir würden trotzdem ein Soundsystem anschließen, per HDMI eARC etwa ein Sony BRAVIA Theatre Quad.
Gaming
Auch zum Spielen eignet sich der MIRA Pro gut. Im Test haben wir mit 120 Hz gespielt. Bei Full HD sind bis zu 240 Hz möglich, mit 1 ms Input Lag im Spielmodus (Datenblattwert). Alternativ spielen Sie in 4K mit 60 Hz und mehr Details. Dank der Helligkeit sind auch dunkle Spielszenen gut durchgezeichnet.
Gut zu wissen
Für den vollen Kontrast empfehlen wir eine CLR-Leinwand wie die LumaScreens Frame CLR Pro 2. Auf einer weißen Wand wirkt das Bild bei Umgebungslicht schnell milchig. Eine CLR-Leinwand hat eine graue Tönung und eine spezielle Oberfläche, die Licht von oben schluckt, dunkle Bereiche bleiben so dunkel.
04Vergleich
XGIMI MIRA Pro oder Hisense PX3 Pro?
Auf dem Papier liegen beide nah beieinander: jeweils 3.000 Lumen und 110 % BT.2020. Im Bild unterscheiden sie sich trotzdem deutlich. Den Hisense PX3 Pro haben wir ebenfalls ausführlich getestet.
| Merkmal | XGIMI MIRA Pro | Hisense PX3 Pro |
|---|---|---|
| Helligkeit | 3.000 ISO-Lumen | 3.000 ANSI-Lumen |
| Bildcharakter (unser Eindruck) | Natürlich, etwas weicher | Spektakulärer, mehr Schärfe und Punch |
| Lüftergeräusch im Test | Sehr leise | Hörbar, aber nicht störend |
| Einrichtung im Test | Schnell dank Kamera-Sensorik | Gleich genau, dauert länger |
| Maße (B x H x T) | 46,4 x 12,2 x 26,8 cm | 55,0 x 12,0 x 29,6 cm |
| Gewicht | 5,3 kg | 9 kg |
Welcher besser ist, hängt von Ihrem Geschmack ab. Der MIRA Pro punktet mit Sound, Ruhe und einem natürlichen Bild. Der PX3 Pro wirkt etwas heller und dynamischer und arbeitet mehr mit Schärfe. Wenn Sie ein spektakuläres, unterhaltsames Bild mögen, passt der PX3 Pro. Legen Sie Wert auf Natürlichkeit oder reagieren Sie empfindlich auf Lüftergeräusche, ist der MIRA Pro die bessere Wahl. Beide haben wir bei uns in der Ausstellung aufgebaut.
05Bewertung
Stärken und Schwächen des XGIMI MIRA Pro
Stärken
Sehr leise, im Test kaum hörbar
Helles, natürliches Bild mit ausgewogenen Farben
Sehr guter Schwarzwert für die Preisklasse
Integrierter Sound wie eine kompakte Soundbar
Schnelle Einrichtung dank Kamera-Sensorik
Google TV, Dolby Vision und HDR10+
Kompakt, Netzteil ausgelagert
Schwächen
Ab Werk nur mäßig bei Schärfe, Farbe und Kontrast, Einstellungen lohnen sich
Wirkt weniger spektakulär als der PX3 Pro
Gegen direkte Sonne zu dunkel
Für Kinoklang ist ein Soundsystem nötig
Voller Kontrast nur mit CLR-Leinwand
06FAQ
Häufige Fragen zum XGIMI MIRA Pro Test
Wie nah an der Wand steht der XGIMI MIRA Pro?
Für 100 Zoll Bilddiagonale reichen 19,3 cm Abstand zur Wand. Bildgrößen von 80 bis 120 Zoll sind möglich.
Brauche ich für den MIRA Pro eine spezielle Leinwand?
Er funktioniert auch auf einer weißen Wand. Für vollen Kontrast bei Umgebungslicht empfehlen wir eine CLR-Leinwand, damit das Bild nicht milchig wirkt.
MIRA oder MIRA Pro?
Der XGIMI MIRA ohne Pro kommt auf 2.000 ISO-Lumen. Der MIRA Pro schafft 3.000 ISO-Lumen und ist damit besser für Räume mit etwas Umgebungslicht geeignet.
Eignet sich der MIRA Pro zum Spielen?
Ja. Er unterstützt VRR und ALLM, bei Full HD bis zu 240 Hz und in 4K 60 Hz. Im Test hat das Spielen auf der großen Leinwand richtig Spaß gemacht.
Reicht der eingebaute Sound?
Für den einfachen Einsatz ja, Dialoge sind gut verständlich und es gibt etwas Bass. Für echtes Heimkino schließen Sie ein Soundsystem per HDMI eARC an.
07Fazit
Fazit zum XGIMI MIRA Pro Test
Der MIRA Pro ist ein sehr gelungener Laser-TV. Er sieht schick aus, ist flüsterleise und zeigt ein helles, brillantes und dabei natürliches Bild. Der Schwarzwert hat uns überrascht, und der eingebaute Sound ist für einen Laser-TV sehr gut. Von uns gibt es eine klare Kaufempfehlung.
Ob er besser ist als der Hisense PX3 Pro, entscheidet Ihr Geschmack: natürlich und leise beim MIRA Pro, spektakulärer beim PX3 Pro. Nehmen Sie sich Zeit für die Bildeinstellungen und gönnen Sie ihm eine CLR-Leinwand, dann wird der Kontrast vor allem bei Umgebungslicht deutlich besser. Weitere Modelle finden Sie im Laser TV Test.
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