Samsung The Frame Pro 2026 Testbericht


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Samsung The Frame Pro 4K Vision AI Smart TV

★★★★★

Samsung The Frame Pro (2026) QLED 4K Vision AI Smart TV

Kunstwerk & Fernseher in einem!

Energieeffizienzklasse F Energieklasse Produktdatenblatt

-16% 1.899,00 € UVP Der hier angezeigte Preis ist die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

1.599,00 €


13.09.2026
Christian Obermayer

Ein Fernseher, der endlich beides kann: im ausgeschalteten Zustand als Kunstwerk an der Wand verschwinden und im eingeschalteten Zustand ein Bild liefern, das man ernst nehmen kann. Samsung bietet den The Frame Pro in 65, 75 und 85 Zoll an, kombiniert ihn mit Neo QLED-Technik, einem matten Display ohne Spiegelungen und einer kabellosen One Connect Box. Genau hier liegt auch der wichtigste Kaufhinweis: Die Pro-Variante unterscheidet sich deutlich vom normalen The Frame, und zwar bei Bildqualität, Betrachtungswinkel, Größenauswahl und Anschlusskonzept. Wer das falsche Modell wählt, bekommt ein hübsches Bild an der Wand, aber kein Heimkino-Erlebnis.

Bildgrößen
65, 75 und 85 Zoll
Betrachtungswinkel
178 Grad
One Connect Box
kabellos, nur Pro-Modell
Prozessor
AI Chip, 3. Generation

Technische Highlights im Samsung The Frame Pro 2026 Test

Das Grundkonzept kennen Sie vielleicht schon: ein Fernseher, der im Standby kein schwarzes Loch an der Wand hinterlässt, sondern ein Kunstwerk zeigt. Neu ist, was Samsung technisch darunter gepackt hat. Der The Frame Pro arbeitet mit Neo QLED-Technologie und einem Supreme UHD Dimming, also einer Hintergrundbeleuchtung, die einzelne Bildbereiche unterschiedlich stark ansteuert. Dazu kommt der AI-Prozessor in der dritten Generation, der für mehr Detailauflösung, bessere Bewegungsschärfe und ein flüssigeres Bild sorgt. Die Auflösung liegt bei 4K.

Das Panel ist matt. Das ist bei diesem Konzept entscheidend, denn nur so wirkt die Oberfläche wie Leinwand oder Papier und nicht wie Glas. Spiegelungen gibt es praktisch keine, selbst wenn direkt daneben ein Fenster sitzt.

Was bedeutet der Betrachtungswinkel von 178 Grad? Der normale The Frame kommt auf 89 Grad. Schauen Sie dort von der Seite drauf, wird das Bild schnell matt und blass, und der Fernseher ist sofort als Fernseher enttarnt. Beim Pro bleiben Helligkeit und Bildqualität auch aus schrägem Winkel erhalten, das Kunstwerk sieht also von überall im Raum nach Kunstwerk aus.

Wireless One Connect Box: der unterschätzte Vorteil

Der Fernseher selbst braucht an der Wand nur eines: einen Stromanschluss. Alle weiteren Anschlüsse, also HDMI, USB und was man sonst so benötigt, sitzen in der One Connect Box. Beim Pro-Modell arbeitet diese Box komplett kabellos, es läuft also kein Verbindungskabel mehr zum Display. Sie können Apple TV, Receiver und sonstige Zuspieler an einer ganz anderen Stelle im Raum unterbringen. Ein Sideboard unter dem Bildschirm wird damit überflüssig.

Wichtig zu wissen: Seit diesem Modelljahr gibt es die One Connect Box nur noch beim The Frame Pro. Beim Standardmodell ohne Pro ist sie entfallen. Das ist einer der Hauptgründe, warum man beim Kauf genau hinschauen sollte.

Technische Daten

Verfügbare Größen 65, 75 und 85 Zoll (normaler The Frame nur bis 65 Zoll)
Auflösung 4K
Panel-Technologie Neo QLED mit Supreme UHD Dimming
Oberfläche mattes, entspiegeltes Display
Betrachtungswinkel 178 Grad (Standard-Frame: 89 Grad)
Prozessor AI Chip der dritten Generation
Anschlussbox Wireless One Connect Box mit HDMI und USB
Lieferumfang Montage Standfuß (werkzeuglos, zwei Positionen), zwei flache Wandhalter, Montageschablone
Fernbedienungen Solar-Fernbedienung mit Mikrofon und USB-C, zusätzlich Infrarot-Fernbedienung mit Zahlentasten
Sensorik Anwesenheitssensor mit einstellbarer Empfindlichkeit

Montage, Rahmen und Kunstmodus in der Praxis

Im Lieferumfang liegt ein Standfuß, der sich werkzeuglos einklicken und in zwei Positionen montieren lässt. Ehrlich gesagt: Wenn Sie ein Bild an der Wand haben wollen, gehört das Gerät auch an die Wand. Die mitgelieferten Wandhalter sind extrem flach, der Fernseher hängt nahezu ohne Wandabstand.

Die Montage ist angenehm unkompliziert. Es liegt eine große Schablone bei, die man auf die jeweilige Bildschirmgröße einstellt, zusammenklebt und an der Wand ausrichtet. Wasserwaage dran, Bohrlöcher anzeichnen, fertig. Der Fernseher wird anschließend mit einem Bügel eingehängt. Falls Sie sich beim Messen vertan haben, lässt sich die Halterung in großem Maße nachjustieren, der Bildschirm kommt also auch nachträglich noch ins Wasser. Selbst wer auf die Wasserwaage verzichtet, kommt hier zu einem sauberen Ergebnis.

Ausgeliefert wird der The Frame Pro mit einem matt schwarzen, satinierten Rahmen ohne harte Stoßkanten. Der sieht von Haus aus schon ordentlich aus. Wer es noch stärker nach Bild aussehen lassen will, greift zu den Wechselrahmen: Kunststoff in Weiß, ein Holzlook und ein goldfarbener Metallrahmen, der etwas weiter aus der Wand steht und dadurch dreidimensionaler wirkt. Die Rahmenteile sind magnetisch und werden einfach aufgeklickt, Werkzeug braucht es nicht. Der Wechsel dauert keine zwei Minuten.

Kunstmodus und KI-Motive: Neben frei wählbaren Motiven gibt es ein Kunst-Abo für knapp 5 Euro im Monat mit kuratierten Werken. Dazu kommt eine KI-Funktion, mit der Sie sich eigene Motive erzeugen lassen können, etwa zehn Versuche pro Tag. Sie geben ein Thema vor, bekommen Vorschläge und können neue Varianten nachladen. Auch leicht bewegte Bilder sind möglich, zum Beispiel ein dezenter Farbwechsel oder Blätter, die sich sanft im Wind bewegen.

Richtig gut gelöst: Das Kunstbild wird abgedimmt und passt sich an die Raumhelligkeit an. Dadurch entsteht der Eindruck eines leicht angestrahlten Bildes, das nicht aus der Wand heraussticht. Der Anwesenheitssensor schaltet das Display aus, wenn niemand im Raum ist. Wir stellen die Empfindlichkeit gern niedrig ein. Dann springt der Fernseher nicht an, nur weil man kurz Schlüssel oder Handy holt, sondern erst nach etwa einer Minute Aufenthalt im Raum. Komplett ausschalten lässt sich das Gerät über langes Drücken der Power-Taste.

Praxistest: Bild- und Tonqualität des Samsung The Frame Pro

Hier liegt der eigentliche Fortschritt. Der Unterschied zum normalen The Frame ist bei uns im Studio sofort sichtbar gewesen. Das Standardmodell wirkt deutlich matter und flacher, ihm fehlt Dynamik und Plastizität. Der Pro liefert ein authentisches, helles und räumlich wirkendes Bild. Besonders bei Tageslicht macht das Spaß: genug Helligkeit, keinerlei störende Spiegelung durch das matte Panel, auch mit Fenstern direkt daneben.

Am Abend, bei abgedunkeltem Raum, sieht es ebenfalls deutlich besser aus als beim normalen Frame. Schwarzwert und Durchzeichnung sind besser, Konturen und Texturen kommen sauberer heraus, und auch im Dunkeln bleibt eine gewisse Plastizität erhalten. Der Schwarzwert ist annehmbar.

Auf High-End-Fernseher-Niveau spielt der The Frame Pro nicht. Nach oben ist noch eine ganze Ecke Luft. Aber er ist endlich ein ernstzunehmender Fernseher und nicht nur ein hübsches Kunstwerk mit mittelgutem Bild.

Genau deshalb ergeben die größeren Diagonalen jetzt auch Sinn. Den normalen The Frame gibt es nur bis 65 Zoll, den Pro mit 65, 75 und 85 Zoll. Bei großen Bildflächen braucht man diese Bildqualität, sonst macht ein Film oder eine Serie schlicht keinen Spaß.

Bedienung und Fernbedienungen

Der Prozessor merkt man im Alltag an. Apps öffnen zügig, die Oberfläche reagiert sofort, Hänger oder Wartezeiten gab es bei uns keine. Die mitgelieferte Solar-Fernbedienung ist kompakt, lädt sich über Licht auf und hat zusätzlich einen USB-C-Anschluss für den Notfall. Ein Mikrofon für Spracheingabe ist integriert, was bei der Suche in YouTube und Co. eine echte Erleichterung ist. Für klassische Fernsehzuschauer liegt eine zweite Infrarot-Fernbedienung mit Zahlentasten bei, damit springen Sie wie gewohnt direkt auf Programmplatz eins.

Ton: solide, aber nicht crisp

Der integrierte Klang ist für einen Fernseherlautsprecher in Ordnung. Wer keine Surround-Effekte braucht, kann damit leben. Uns klingt er allerdings eine Spur zu dumpf, etwas mehr Brillanz in den Höhen würde feinen Details und Dialogen guttun. Ein neuer AI-Algorithmus von Samsung hebt Dialoge aus der Hintergrundkulisse heraus, was grundsätzlich funktioniert, aber die fehlende Klarheit nicht komplett ausgleicht.

Unsere Empfehlung: Erweitern Sie den Ton. Eine Soundbar wäre eine Möglichkeit, stört optisch unter einem Bildkonzept aber durchaus. Besser passt ein System wie das Sony Bravia Theater Quad mit vier Wireless-Lautsprechern, zwei vorne, zwei hinten. Die bleiben aus dem Blickfeld, liefern echten Surround Sound und über die Upfiring-Treiber auch Dolby Atmos. Weitere Optionen finden Sie in unserer Auswahl an Lautsprechern und Soundbars.

Häufige Fragen zum Samsung The Frame Pro 2026 Test

Was ist der Unterschied zwischen The Frame Pro und dem normalen The Frame?

Der Pro bietet Neo QLED mit Supreme UHD Dimming, den AI Chip der dritten Generation, 178 Grad Betrachtungswinkel statt 89 Grad und Größen bis 85 Zoll. Der normale The Frame endet bei 65 Zoll, wirkt im Bild matter und flacher. Außerdem gibt es die One Connect Box seit diesem Modelljahr ausschließlich beim Pro.

Wie gut ist der Samsung The Frame Pro bei Tageslicht?

Sehr gut nutzbar. Das Gerät bringt ausreichend Helligkeit mit, und das matte Display spiegelt praktisch nicht. Selbst Fenster direkt neben dem Bildschirm haben bei uns das Bilderlebnis nicht getrübt.

Wie reinigt man das matte Display richtig?

Nur mit Wasser und einem Mikrofasertuch. Wir haben es mit einem milden Reiniger versucht und damit das komplette Panel verschmiert, das ging nicht mehr weg. Also: Tuch leicht anfeuchten, ohne Druck darüberfahren, alle Rückstände entfernen und anschließend mit einem trockenen, weichen Mikrofasertuch nacharbeiten. Reinigungsmittel haben auf dieser Oberfläche nichts verloren.

Wie hoch sollte man den The Frame Pro aufhängen?

Das ist der größte Zielkonflikt bei diesem Konzept. Ein Bild hängt man tendenziell höher, ein Fernseher gehört für entspanntes Schauen eher tiefer. Wir haben uns für einen Kompromiss entschieden, nicht zu tief für die Bildwirkung, nicht zu hoch für den Nacken. Wer viel fernsieht, sollte eher deutlich niedriger montieren.

Stärken und Schwächen

Stärken

  • Deutlich bessere Bildqualität als der normale The Frame: hell, plastisch, gute Durchzeichnung
  • Mattes Display ohne störende Spiegelungen, auch neben Fenstern
  • 178 Grad Betrachtungswinkel, das Kunstwerk wirkt auch von der Seite echt
  • Kabellose One Connect Box, Zuspieler lassen sich frei platzieren
  • Größen bis 85 Zoll statt nur bis 65 Zoll
  • Magnetische Wechselrahmen in Weiß, Holzlook und goldfarbenem Metall, werkzeugloser Tausch
  • Sehr flotte Bedienung, Apps öffnen ohne Wartezeit
  • Anwesenheitssensor mit einstellbarer Empfindlichkeit
  • Solar-Fernbedienung mit Spracheingabe plus klassische Zweitfernbedienung mit Zahlentasten

Schwächen

  • Bildqualität erreicht kein High-End-Fernseher-Niveau, nach oben bleibt Luft
  • Klang etwas dumpf, es fehlt Brillanz in den Höhen für wirklich klare Dialoge
  • Panel ist empfindlich bei der Reinigung, Reinigungsmittel hinterlassen Schlieren
  • Montagehöhe ist immer ein Kompromiss zwischen Bildwirkung und Sehergonomie
  • Kuratierte Kunstwerke kosten als Abo knapp 5 Euro monatlich
  • Ein Stromanschluss an der gewünschten Wandposition ist zwingend nötig

Fazit zum Samsung The Frame Pro 2026 Test und Kaufempfehlung

Samsung hat beim The Frame Pro die richtigen Stellschrauben gedreht. Das Konzept war immer charmant, aber die Bildqualität hat es bisher ausgebremst. Mit Neo QLED, dem AI Chip der dritten Generation und dem breiten Betrachtungswinkel ist daraus ein Fernseher geworden, mit dem man auch abends einen Film schauen will und nicht nur ein dekoriertes Display an der Wand.

Wenn Sie sich für dieses Konzept interessieren, kaufen Sie die Pro-Variante. Der Unterschied zum Standardmodell ist kein Detail, sondern betrifft Bild, Blickwinkel, Größenauswahl und die kabellose One Connect Box, die es nur noch hier gibt. Besonders ab 75 Zoll aufwärts lohnt sich der Aufpreis, weil große Flächen schwache Bildqualität gnadenlos offenlegen.

Planen Sie beim Budget gleich den Ton mit ein. Die eingebauten Lautsprecher reichen für Nachrichten und beiläufiges Fernsehen, für Filmabende sollte ein passendes System dazu. Wer sich das Ergebnis vorher ansehen will, findet die passenden Geräte in unserer Auswahl an Fernsehern. Bei HEIMKINORAUM können Sie den The Frame Pro in Ruhe vergleichen, auch direkt gegen das Standardmodell. Dann sehen Sie in zwei Minuten, warum wir so deutlich zur Pro-Version raten.


 

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