Fernseher Größe? Beratung von HEIMKINORAUM hilft!


Ekki Schmitt und Jürgen Bürtsch, Experte bei HEIMKINORAUM

Bigger is Better! 
Oder doch nicht? Wie groß ist das ideale Bild daheim?

Fast jeder genießt ihn: Den gelegentlichen oder regelmäßigen Filmabend daheim oder im Kino, einfach abschalten und Beobachter einer anderen Wirklichkeit werden. Und immer mehr Filmfreunde gehen den Schritt des Heimkinos, des Großbildes für daheim.

 

Doch was bedeutet eigentlich „groß“, welche Maße muss ein Bild und damit der Fernseher oder TV haben, um uns möglichst gut in das Geschehen einzubinden?

Cine4home und Heimkinoraum geben Hilfestellung: Wir zeigen in diesem Special auf, worauf  Sie bei der Wahl des TVs oder Projektors in Sachen Technik und Größe achten sollten.

Flat-TV

Die Zeiten sind noch nicht lange her: Röhrenfernseher beeindruckten weniger durch ihre Bildgröße oder Helligkeit, als vielmehr durch ihre extremes Gewicht und die ausladende Tiefe, die die Aufstellung extrem erschwert.

Diese baulichen Notwendigkeiten der Kathodenstrahlröhre limitierte die Größe der Fernseher auf 30“ bis 40“, nicht wirklich genug, um Kinofeeling zu erzeugen.

Doch die Zeiten ändern sich zum Glück und seit gut zehn Jahren haben die Flat-TVs unsere Wohnzimmer im Sturm erobert. Die Gründe dafür sind klar: Sie sind leichter, flacher, eleganter, lassen sich an der Wand montieren und bieten vor allem ein wesentlich größeres Bild, als die „guten alten CRT-TVs“.

 

Verschiedene Techniken haben sich im Laufe der Zeit etabliert: Es begann mit der Plasma-Technologie, bei der (wie bei herkömmlichen TVs) Phosphor zum Leuchten angeregt wurde. Sie ähnelten im Bildeindruck dem RöhrenTV, doch ein großer Verschleiß (Einbrennen) und der hohe Stromverbrauch (400Wh waren keine Seltenheit) machen sie heutzutage vermehrt zur zweiten Wahl, während der Massenmarkt auf LCD-Technologie setzt. Im HighEnd Bereich wiederum sind die OLED-TVs gestartet, die vor allem mit mehr Kontrast und breiteren Blickwinkeln punkten.

 

Wer sich also einen neuen TV anschaffen will, hat nicht nur die Qual der Wahl in der Größe, sondern auch in der Technologie. Welches die richtige Wahl ist, hängt von Ihren persönlichen Präferenzen und Raumbegebenheiten ab, hier ein paar Anhaltspunkte:

Erhältliche Größen

Fernsehgrößen werden nicht im metrischen System, sondern in Zoll gemessen, wobei ein Zoll (1“) rund 2,54cm entspricht. Angegeben wird stets die Bilddiagonale. Die gängigen erhältlichen TV-Größen beginnen bei rund 40“ (rund. 1m) und gehen in 5“ –Schritten bis hin zu 100“ (2,54m). Marktanalysen zeigen, dass der Trend zu den größeren Modellen geht, der größte Teil der verkauften Geräte bewegt sich zwischen 50“ und 60“, Tendenz steigend.

 

Je größer ein Fernseher ist, desto schwerer, unhandlicher und komplizierter in der Installation wird er. Diesen Faktor sollte man nicht unterschätzen: Das „A und O“ bei der Größenwahl ist also das Platzpotenzial im eigenen Wohnzimmer. Gerade im Nichtgebrauch „erschlägt“ das „schwarze Monstrum“ einen Raum geradezu.

Mindestabstand

„Die Bildgröße des Kinos könnte man dadurch simulieren, dass man näher ans Bild (den TV) rückt“, mag sich so mancher jetzt sagen, und in gewissen Toleranzbereichen ist dies auch richtig, aber beliebig lässt sich dieses Prinzip nicht anwenden.

 

In unserem Alltag Fokus sieren unsere Augen auf vielen verschiedene Abstände: Im Büro mehr auf nahe liegende Objekte (Schreibtisch / Computer), beim Autofahren auf eher entfernte Objekte (Verkehr) und daheim auf mittlere Objekte (Raumgröße). Der ständige Wechsel der Ebenen ist für unsere Augen nicht nur problemlos, sondern auch wohltuend, ein langes auf die Stelle Starren wirkt hingegen eher ermüdend.

Wenn wir also mit unserem Heimkino-Bild daheim die Realität möglichst gut simulieren wollen, sollte der Sichtabstand zum TV nicht zu kurz gewählt werden, denn die kurze Fokus ebene strengt an und vermittelt eher das „Bürofeeling“, als die Wirklichkeit draußen.

 

Der Mindestabstand, der von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird, liegt zwischen 2m und 3m. Er sollte wenn möglich nicht unterschritten werden. Der Nachteil: Mit wachsendem Abstand wirkt das betrachtete Bild immer kleiner, weil anderen Dinge daneben ebenfalls in unser Sichtfeld rücken. Diesen Größenschwund kann man wiederum nur durch einen größeren Fernseher ausgleichen. Also einfach den größtmöglichen TV kaufen? So einfach ist es auch wieder nicht.

Die Auflösung

Ebenfalls entscheidend für das mögliche Verhältnis aus Sichtabstand und Bildgröße ist die Auflösung. Jeder kennt dieses Phänomen aus dem Alltag: Bei älteren Smartphones oder Monitoren sieht man die einzelnen Bildpunkte, wenn man sie näher am Gesicht hat, mit zunehmendem Abstand verschwinden die einzelnen Pixel.




Aus der Nähe sieht man Pixel

Erschwerend kommt hinzu, dass die Farben durch nebeneinander liegende Pixeln in den Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt werden, den so genannten Subpixeln. Erst mit ausreichendem Abstand „verschmilzen“ diese zu einem gemeinsamen Farbton: Ist man also zu nahe an der „Mattscheibe“ werden die einzelnen Bildpunkte sichtbar und man erkennt den digitalen Charakter des Bildes. Perfekt wird es erst, wenn sich der von Apple so getaufte „Retina-Effekt“ einstellt, die Displayauflösung die unserer Augen übertrifft.

 


Die Subpixel aus der Nähe

Je näher man an den Bildschirm rücken möchte, desto mehr Auflösung braucht dieser. Im TV Segment gibt es derzeit zwei Auflösungen: FullHD und UHD (4K), das erste entspricht mit 1920x1080 etwas 2 Megapixeln, UHD mit 3840x2160 immerhin schon 8 Megapixeln.

 

Große Fernseher (>60 Zoll) mit FullHD Auflösung benötigen einen angemessenen Abstand, damit sich der Retinaeffekt einstellt. Bei 4K UltraHD Fernsehern können diese Sichtabstände kürzer gewählt werden, bzw. die Diagonale bei gleichem Abstand signifikant vergrößert werden. Doch Achtung, die Bildschirm-Auflösung ist nicht allein ausschlaggebend, das Bildmaterial ist nicht minder wichtig.

Bildsignale

Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Bildzuspielung: Herkömmliches Fernsehen über Kabel oder Satellit, Konserven von DVD / Bluray oder Streamen über das Internet. Die gebotenen Qualitäten sind dabei vielseitig: Im „schlimmsten“ Fall wird herkömmliches PAL (720x576) (DVD, private TV-Sender ohne HD+ Zusatzgebühren) oder VGA (640x480) (kostenloses Standard-Streaming bei begrenzter Leitungsgeschwindigkeit) übertragen, im besten Fall FullHD (HD+  / Bluray) oder in Zukunft dann 4K UltraHD. Die öffentlich rechtlichen TV-Sender ARD & ZDF liegen mit herkömmlichem HD (1280x720) dazwischen.

 

Es ist leicht einzusehen, dass das darzustellende Material Einfluss auf den Sichtabstand hat: Je schlechter das Material, desto eher fällt es bei naher Betrachtung auf. Herkömmliches PAL bietet mit nur rund 0,5 Megapixeln Auflösung die schlechtesten Voraussetzungen für ein besonders großes Bild oder geringen Sichtabstand.

 

Hochwertiges FulLHD Material von Bluray hingegen ist für große Bilddiagonalen geradezu prädestiniert. Besonders gute Fernseher sind aber auch in der Lage, schlechteres Bildmaterial aufzubereiten, so dass es großbildtauglicher wird.

Alternative Projektor: Echtes Kinofeeling

Einen Aspekt haben wir in Sachen TV-Bildgröße noch nicht erwähnt: Den Preis! Denn dieser steigt mit der Bildgröße exponentiell. Wer also ein wirklich großes Bild mit einem Fernseher realisieren will, der muss sehr tief in die Tasche greifen. Eine wesentlich kostengünstigere Alternative ist da der Beamer, mit dem Bildgrößen realisiert werden können, die kein TV der Welt kann!

 

Die Konstellation aus Projektor und Leinwand ist technisch näher am Kino, als der selbstleuchtende Fernseher und auch die Bildcharakteristik ist eine andere. Kurzum: Der Beamer ist gleichzeitig die preiswerteste und authentischte Großbildmaschine.

 

Auch das Verhältnis aus Sichtabstand und Bildgröße ist ein grundlegend anderes. Da eine sinnvolle Leinwandgröße bei einer Diagonale von rund 100 Zoll beginnt, ist der mögliche Abstand und die Fokus ebene wesentlich weiter, als bei einem Fernseher, ohne dass das Bild an subjektiver Größe verliert.

 

Ein weiterer Vorteil, der der großen Bildgröße entgegenkommt, ist die Tatsache, dass die Farben nicht durch nebeneinander liegende Subpixel entstehen, sondern „tatsächlich“ in der jeweiligen Farbe eingefärbt sind. Dadurch muss der Abstand zur Farbmischung nicht so groß sein, wie bei einem Fernseher. Besonders hochwertige Modelle setzten sogar Techniken ein, die die Pixelstruktur des Bildes komplett verschwinden lassen, das Bild wirkt wie eine analoge Projektion.

 

Soweit die positive Seite, doch eine Großbildprojektion stellt auch größere Anforderungen an die Raumbegebenheiten. So ist eine gewisse Abdunklung obligatorisch, für den Ton muss separat gesorgt werden und eine Leinwand installiert werden. Doch kein Problem: Alle Heimkinoräume in Deutschland übenehmen auf Wunsch für Sie die gesamte Planung und Installation.

Fazit

Je größer das Bild, desto authentischer, desto größer der Film oder TV-Genuss. Doch wie unser Special zeigt, ist größe nicht immer auch besser. Es gilt die individuell beste Mischung aus Raumbegebenheiten, persönlicher Präferenz, verwendeter Technologie und Bildmaterial zu finden. Und dies ist in der reinen Theorie wesentlich schwieriger, als in der Praxis.

 

HEIMKINORAUM:
 TVs & Beamer in allen Größen 
und entspannter Wohnzimmeratmosphäre.

Aus diesem Grund bietet jede unserer HEIMKINORAUM Filialen in ganz Deutschland ein buntes Potpourri aus Flat-TVs und Wohnzimmerprojektionen in allen erdenkbaren Größen, sowie auch das optimierte Heimkino in Perfektion. Mit eigenen Augen können Sie hier die oben beschriebenen Zusammenhänge live erleben und im wahrste Sinne des Wortes, wird Ihnen das Thema Großbild daheim „wesentlich klarer“!

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Kommentare

Geht leider nicht größer
Von am 12. Mai 2016

Wenn mein Platz nicht knapp wäre, hätte ich 65 Zoll genommen. Die Wohnwand lässt nur 55 Zoll zu und ich sitz 4 m weg!

Von HEIMKINORAUM HEIMKINORAUM am 12. Mai 2016

Dann muss die Wand weg.😬

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Super
Von am 23. Februar 2016

Hat mir weitergeholfen! Danke für die Infos!

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Danke
Von am 22. Februar 2016

Ich hab noch einige Fragen, kann man euch auch eine Email schicken?

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