LG Allegro - The next Generation!


Ekki Schmitt & Andreas Dittrich, Experte bei HEIMKINORAUM

Egal ob TV oder Beamer, in einer Frage sind sich nahezu alle Heimkino-Fans einig: Je größer das Bild, desto authentischer der „Kino-Effekt“. In der Praxis ist das aber nicht immer leicht umzusetzen:

Beamer haben zwar keine feste Limitation in der Bildgröße, dafür muss bei ihnen der Raum idR. komplett abgedunkelt werden, was einen Alltagsgebrauch deutlich erschwert, bzw. unmöglich macht.

TVs umgekehrt können zwar auch in hellen Räumen genutzt werden, dafür sind sie nur bis zu einer Größe von ca. 75 Zoll Diagonale bezahlbar und praktikabel.

 

In diese Lücke stoßen seit geraumer Zeit so genannte „Kurzdistanz Projektoren“, die bei richtiger Anwendung einen Hybrid aus Beamer und TV darstellen: Aus wenigen Zentimetern Entfernung projizieren sie ein 2m bis 3m breites Bild und benötigen so keine aufwändige Installation, ein Sideboard genügt.

Und in Kombination mit einer speziellen Kurdistanzleinwand trotzen sie auch dem Tageslicht. Kurzdistanzprojektoren haben sich daher zu einer effektiven Variante entwickelt, möglichst große Bilder in Wohnräumen zu realisieren.

Die Hersteller haben diesen Trend erkannt und bieten immer mehr Modelle in allen möglichen Preisklassen an: Vom günstigen Einstiegsmodell für €1200.- bis hin zum nativen 4K Ultra-HighEnd-Modell mt Laserlichtquelle für €16,000.-.

 

LG, der mit dem Hecto schon vor Jahren diesen Trend mit eingeläutet hat, präsentiert rechtzeitig zu Weihnachten sein neuestes Modell „Allegro“ alias HF85J (Bild oben), das den Großbildfreund mit neue Argumenten überzeugen und so den würdigen Nachfolger zum LG Adagio darstellen möchte. Mit welchen Verbesserungen dies gelingen soll, haben wir überprüft.

 


Das Chassis


Rein äußerlich ist der LG Allegro vor allem in die Höhe gewachsen und in der Länge geschrumpft, so dass er nun noch weniger Wandabstand benötigt, um größere Bilder zu projizieren.

 

Noch löblicher ist die weiße Farbe, denn so hell passt sich der kleine Beamer viel besser in modernem Wohnzimmer an, als der noch anthrazitfarbene Vorgänger.

 

Alle Anschlüsse befinden sich auf der Wand zugeneigten Seite, so dass alle zuführenden Kabel nahezu unsichtbar verlegt werden können.

 

Die Schärfe wird über den oben liegenden Regler justiert, welcher schwergängig genug ist, um die eingestellte Schärfe zu halten.

 

Gesteuert wird das Gerät über die LG-patentierte „Magic Remote“, die wie ein virtueller Laserpointer den Steuerpfeil stets an die Stelle platziert, auf die man mit der Fernbedienung zeigt. Die Bedienung der Smartoberfläche (s.u.) wird damit zum Kinderspiel.

 


Andere Lichtquelle, mehr Licht


Das größte Manko des PF1000 / Adagio war zweifelsohne seine begrenzte Lichtleistung, die seiner LED-Lichtquelle geschuldet war. Zwar ist LED in Sachen Lebensdauer und Farbdarstellung derzeit ungeschlagen, dafür aber in Sachen Helligkeit begrenzt. Und gerade eine Kurzdistanzbeamer braucht hohe Lichtreserven, um sich besser gegen Fremdlicht durchsetzen zu können.

Aus diesem Grund fiel die die Wahl beim Allegro diesmal auf die alternative Laser-Lichtquelle. Mit einer Lebensdauer von 20,000Std ist sie ähnlich haltbar wie LED, in der Lichtausbeute aber viel ergiebiger, so dass sie derzeit für einen Kurzdistanzbeamer besser geeignet ist. 1500 Lumen soll der HF85 so brutto erreichen, was wir messtechnische (1420) auch annähernd reproduzieren konnten. Netto, spricht nach der Kalibrierung auf richtige Farben, verbleiben rund 1000 Lumen, was für Bildgrößen bis 100 Zoll, entsprechende Leinwand vorausgesetzt, geeignet ist.

 

In Sachen Farbraum werden nicht mehr ganz so intensive Farben geboten, die Annäherung an die Videonorm ist aber gut genug, um von einer ansprechenden Farbreproduktion sprechen zu können. Absolute Perfektion wird aber trotz ColorManagement nicht erreicht.


Smarter Dank Web OS3


Wenn eine UltraShort-Beamer wie der HF85JS den modernen TVs Konkurrenz machen möchte, dann sollte er auch ebenso „smart“ sein. Dies haben auch die LG Ingenieure erkannt und waren in der glücklichen Lage, sich bei ihren TV-Kollegen bedienen zu können.

So hat der HF85 das Betriebssystem „WebOS 3.0“ von den Fernsehern geerbt, was eine einfach intuitiv zu bedienende und leistungsfähige Bedienoberfläche darstellt.

 

Die notwendige Internet-Datenverbindung kann dem Allegro alternativ direkt per LAN-Kabel, oder auch Wireless per WLAN zugeführt werden, somit lässt er sich problemlos in die heimische Infrastruktur anpassen.

Im zugehörigen Appstore kann sich der Anwender die gewünschten Programme herunter laden, die Auswahl ist hier aber bei weitem nicht so üppig, wie bei den Fernsehern.

 

Endlich mehr Streaming-Apps


Einer der großen Kritikpunkte am Vorgänger war die geringe Auswahl an Streaming Diensten. Ausgerechnet das beliebte Amazon Video, das jeder Prime Abonnent kostenlos nutzen kann, fehlte und wurde (trotz diverser Versprechen) niemals nachgereicht. Somit war der Nutzer quasi auf Netflix festgelegt, was viele verärgerte, weil gerade auch Amazon viele Exklusiv-Inhalte bietet.

 

Mit dem neuen Allegro hat LG nun endlich auf diesen Missstand reagiert und bietet neben der obligatorischen Netflix App diesmal auch Amazon Streaming von Anfang an, somit hat man „Best of both worlds“, entsprechende Abos vorausgesetzt.

Damit aber noch nicht genug, auch als Sky-Receiver kann der Allegro nun Dank der „Sky Ticket“-Streaming App fungieren. Auch ohne festes Sky-Abo kann man also spontan jederzeit zusammen mit Freunden ein interessantes Fußballspiel (o.ä.) buchen und der Großbildspaß kann beginnen. Dabei braucht man keinen externen Zuspieler oder eine Decoder Card, der LG HF85 übernimmt die gesamte Verwaltung.

Neben diesen drei großen Streaming-Klassikern sind auch Wuaki TV, Maxdome u.a. integriert, die auch das Streamen von TV-Sendern ermöglichen.

 

Fazit


Der LG Allegro ist die gelungene Weiterentwicklung des LG Adagio zur TV-Alternative, denn man hat an den entscheidenden Schlüsselstellen, Lichtausbeute, Aufstellungsflexibilität, smartes Betriebssystem und vor allem Streaming-Services entscheidend nachgebessert.

 

Im Paket mit einer Spezialleinwand wie z.B. der Elite Screen Aeon CLR wird der LG HF85JS „Allegro“ daher zu einem ernstzunehmenden TV-Ersatz für alle, die es gerne größer mögen, ohne dabei den Aufwand eines herkömmlichen Beamers eingehen zu wollen. Doch überzeugen Sie sich selbst: der LG Allegro ist in allen Heimkinoraum-Filialen in ganz Deutschland in der Vorführung und kann dort nicht nur mit anderen Projektoren, sondern auch direkt mit herkömmlichen Fernsehern verglichen werden. Kommen sie unverbindlich vorbei, wir freuen uns auf Ihr Feedback!

 

 

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Kommentare

Ja!
Von am 07. November 2017

Endlich setzt sich auch Amazon Video durch!

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Ab wann?
Von am 07. November 2017

Cooles Ding - habt ihr den schon in München auf Lager?

Von HEIMKINORAUM HEIMKINORAUM am 07. November 2017

Bald! Wir rechnen fest mit der Lieferung nächste Woche (KW 46).

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