Kurzdistanz Beamer statt großer Fernseher


Ekki Schmitt und Jürgen Bürtsch, Experte bei HEIMKINORAUM

2 Meter Bildbreite aus 40 cm Entfernung! Die neuen UltraKurz Distanz Heimkinobeamer im Detail testen wir in diesem Bericht.

Flachbild Fernseher werden von Generation zu Generation größer, mittlerweile reichen sie bis zu 80 Zoll Bild Diagonale. Doch es gibt natürliche Grenzen bzgl. des Handlings und der Montagemöglichkeiten, so dass sie vorerst nicht die Bildgrößen der guten alten „Beamer“ erreichen. Letztere sind unschlagbar wenn es darum geht, mit kompakten Geräten und wenig Energieaufwand ein möglichst großes Bild zu generieren.


Der gute alte Heimkino-Beamer

Kritiker haben dennoch die Beamer in Anbetracht der wachsenden TV Konkurrenz eine düstere Zukunft vorher gesagt, zu kompliziert ihre Montage, zu anfällig ihre Technik, zu groß die erforderlichen Raumanpassung. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, denn die Projektoren-Hersteller haben nicht geschlafen und eine vollkommen neue Produktkategorie erschaffen: Den Ultra-Short (Kurzdistanz) Heimkino Beamer, der umgekehrt den Fernsehern in den kommenden Monaten und Jahren ernsthaft Konkurrenz machen könnte.

 

Ein Ultra-Short Projektor projiziert sein Bild aus nächster Nähe und muss daher nicht mehr in großer Entfernung platziert werden, eine Kommode oder Sideboard reicht in der Regel,  und der Projektor zaubert aus 30cm Wandabstand Bildgrößen auf eine weiße Wand, von denen herkömmliche Fernseher nur träumen können.

Und das Beste: Ausgeschaltet hat man kein „schwarzes Ungetüm“ an der Wand hängen und bei Bedarf kann der Projektor sogar komplett weg geräumt werden. Die Deckenmontage entfällt, die lange Verkabelung entfällt, ja manche Modelle brauchen außer einem Stromkabel sogar gar keinen verkabelten Zuspieler mehr.

Die Nutzungsmöglichkeiten eines solchen Ultra-Short Beamers sind vielseitig: Als Heimkinobeamer für das Wohnzimmer, als TV Ersatz für das Schlafzimmer, als Gaming-Beamer für das Kinderzimmer, oder als Allround-Beamer für unterwegs. Eine neue Ära der Großbildprojektion ist also angebrochen. 

In diesem Special geben wir (HEIMKINORAUM und Cine4home ) einen Überblick über alle relevanten Modelle und zeigen die derzeitige Entwicklung auf. Gleich zwei Welt-Premieren haben wir dabei für Sie parat.

1. Ein Pionier: LG Hecto

Wichtige Pionierarbeit hat der koreanische Elektronikgigant LG vor zwei Jahren geleistet: Mit dem LG Hecto und einem passenden Spezialscreen brachten sie den ersten Ultrakurz-Heimkino-Beamer auf den Markt, der einen Fernseher vollkommen ersetzen konnte:

 

Das elegante Gerät projizierte nicht nur eine 100“ (254cm) große Bilddiagonale aus nächster Nähe auf die Wand, sondern war mit einer 30.000 Std Laserlichtquelle auch genauso ausdauernd wie ein Fernseher. Über einen vorzeitigen Lampenausfall muss man sich mit ihm keine Sorgen machen.

 

Ein integriertes Soundsystem machte externe Lautsprecher überflüssig und die von LG bekannte Magic-Remote in Kombination mit einer Smart-Bedienoberfläche machte die Steuerung intuitiv einfach.

Seine Lichtleistung von über 2.000 Lumen zauberte in Kombination mit dem Spezialscreen (Leinwand) eine Bildqualität, die sich vor herkömmlichen Fernsehern nicht verstecken musste, nur eben viel größer. Das ganze Setup war tageslichttauglich, nur direkte Sonneneinstrahlung musste vermieden werden.

Dennoch war der LG Hecto leider kein Erfolg, was aber weniger an seinen Möglichkeiten lag: Er war seiner Zeit zu weit voraus und technisch so aufwändig gebaut, dass er ein Preisschild von rund 8.000 Euro trug, zuviel in Anbetracht der immer günstiger werdenden TV-Konkurrenz. Außerdem war die genaue Ausrichtung auf den Spezial-Screen sehr aufwändig und nur von einem Profi durchführbar, was eine Portabilität unmöglich machte. So verschwand der LG Hecto wieder leise vom hiesigen Markt, obwohl er zweifelsohne einen Meilenstein in Sachen Wohnzimmer-Projektion darstellte.

2. Der kleine Dauerbrenner: LG Adagio (brandneu).

Und wieder LG: Mit dem Largo schafften die koreanischen Ingenieure im Herbst letzten Jahres eine vollkommen neue Produktgeneration, die die Heimkinowelt im Sturm eroberte:

 

Der elegante, weiße Beamer in Größe eines Ziegelsteines vereint innovative und „endlos“ haltbare LED-Lichtquellen mit guter FullHD Bildqualität und flexiblen Aufstellungsmöglichkeiten, wie kein anderer Beamer zuvor. Doch damit nicht genug: Als erster Heimkinobeamer überhaupt bietet er eine zu Smart-TVs fast gleichwertige Infrastruktur: Einmal über WLAN oder LAN mit dem heimischen Netzwerk verbunden, streamt er in Echtzeit alle Filme von Festplatte oder direkt von Streaming-Diensten wie Netflix , Maxdome oder demnächst auch Amazon Prime.

Zahlreiche Apps und die neues Generation der Magic Remote lassen keine Wünsche offen, endlich der erste Smart-Beamer der Welt, der selbst bei täglicher Nutzung Jahrzehnte überdauern kann. Der LG Largo war so ein großer Erfolg (viele tausend Stück wurden seit seiner Markteinführung verkauft), dass die LG das Potenzial erkannte und nun die Kurzdistanz-Version „Adagio“ folgen lässt.

 

Schon äußerlich sieht man dem Adagio seine Verwandtschaft zum Largo an, denn er ist ähnlich klein und elegant, nur diesmal in dunklem Anthrazit statt Weiß. Sein Innenleben ist nahezu identisch, wurde aber um einen Umlenkspiegel erweitert, der die Ultrakurzdistanzprojektion erlaubt.

 

Seine LED-Beleuchtung überdauert 30.000 Stunden ohne Austausch (das sind zehn Jahre bei täglich 10 Stunden Nutzung), integriertes WLAN oder LAN lassen ihn mit der Außenwelt kommunizieren und seine Smart Oberfläche verleiht ihm die notwendige Flexibilität des 21. Jahrhunderts. Die eingebauten Lautsprecher erlauben zwar keinen audiophilen Hochgenuss, sind aber auch für größere Räume leistungsfähig genug. Alternativ funkt der Adagio den Ton auch an jeden handelsüblichen Bluetooth Lautsprecher.

 

Kurzum: Der LG Adagio verkörpert einen riesigen Smart-TV in beinahe Taschenformat, ideal für alle Stellen, wo eine elegante und kompakte Großbildlösung angestrebt wird. Hinstellen, im Netzwerk anmelden, loslegen! Dies alles zu einem Preis eines herkömmlichen TVs (1.399.- Euro). Hier bestellen!

3. Der Anspruchsvolle: Philips Screeneo HDP2510 (brandneu!)

Auch Philips gehört mit seiner „Screeneo“ Reihe zu den Pionieren der Ultrakurz-Distanz Beamer.  Während die ersten Modelle noch nicht ganz in der Bildqualität überzeugten, hat man sich dieser mit der neuen Generation „HDP2510“ besonders gewissenhaft angenommen.

 

Das Herz des Philips Screeneo 2510 ist ein vollwertiger FullHD Chip neuester Generation, der seine volle Schärfe durch das spezielle Glasobjektiv auf der Wand entfaltet, was besonders bei einem Ultrakurz-Distanzbeamer keine Selbstverständlichkeit ist.

Innovation auch bei dem Leuchtmittel: Für eine besonders hohe Helligkeit hat man die LED-Lichtquelle des Vorgängers durch eine neuartige Philips Lampe ersetzt, die eine Lebensdauer von erstmals 10,000 Stunden aufweist. Dies entspricht ebenfalls jahrelangen Großbildspaß mit dem Vorteil, ohne Reparaturdienst gewechselt werden zu können. Ihr verdankt der Screeneo HDP2510 seine hohe Leuchtkraft: Mit 2.000 Lumen liegt der neue Screeneo auf dem Niveau des LG Hecto und bietet gegenüber dem kleinen LG Adagio die doppelte Leuchtkraft. Auch sein Kontrast ist dank des aufwendigen Lichtweges höher und die Farbgenauigkeit präziser.

Ein weiterer Vorteil sind die integrierten Lautsprecher: Zwei Front-Lautsprecher und ein rückwärtiger Subwoofer sorgen für eine Tonqualität, die sich vor der Fernseher-Konkurrenz nicht verstecken muss. Alternativ kann der Ton auch per Bluetooth an entsprechende Lautsprecher / Verstärker kabellos gefunkt werden (wie beim LG Adagio).

 

Diese hochwertige Bild- & Tonverarbeitung machen sich natürlich in Größe und Gewicht bemerkbar: Der Screeneo 2510 ist nicht so klein, leicht und elegant wie der Adagio, kann aber dank des Tragegriffs ebenfalls problemlos transportiert werden. Auf Smartfeatures und WLAN Einbindung hat man bei ihm leider verzichtet, doch eine 120Hz Zwischenbildberechnung bietet er ebenso, was Freunde von hoher Bewegungsschärfe erfreuen wird.

Der Screeneo ist so neu, dass er erst in einigen Wochen auf den Markt kommen wird. Sein Preis ist noch nicht fixiert, wird aber ca. 3 bis 400 Euro über dem des Adagios liegen. Über seine Qualitäten werden wir berichten, sobald er bei uns eingetroffen ist.

4. Der Unglaubliche: Sony LifeSpace UX

Kaum ein anderes Untenehmen vermag es so perfekt, High End Technologie mit elegantem Design zu verschmelzen, wie Sony.

 

Dieses Talent zur Perfektion beweist Sony erneut mit seiner Version eines Ultrakurzdistanzprojektors, „Lifespace UX“. Unglaublich seine Technik: Originale 4K-Auflösung in Kombination mit einer State of the Art Laserlichtquelle mit 20.000 Std Lebensdauer.

 

Unglaublich seine Bedienung: Komplett gestengesteuert, netzwerkfähig, fernbedienungsfrei. Unglaublich seine Bildqualität, so scharf wie der Blick aus dem Fenster!

Unglaublich auch der Ton: Sein modularer Aufbau beinhaltet ein komplettes Soundsystem mit dem notwendigen Volumen, damit ersetzt er ganz nebenbei die Stereoanlage.. Unglaublich aber auch sein Preis: Über 50,000 Euro muss man bereit sein, für den wohl extravagantesten und exzentrischten TV der Welt auszugeben. Der Lifespace UX ist wie ein Blick in die Zukunft!

HEIMKINORAUM Fazit:

Wie Sie sehen: Die Beamerzukunft steht nicht still, sondern überschlägt sich derzeit mit Produktinnovationen, bei denen für jeden Anspruch etwas dabei ist: Der LG Adagio für den preisbewussten Käufer, der ein kleines Multimedia-Talent für alle Lebenslagen sucht, der Philips Screeneo für den Bild-Aficionado, oder der Sony Lifespace UX für den in jeder Hinsicht kompromisslosen Perfektionisten.

Welcher ist der richtige für Sie? Schauen sie einfach bei unseren zahlreichen HEIMKINORAUM Standorten vorbei und lassen Sie sich persönlich beraten. Vergleichen Sie mit eigenen Augen und nehmen das Gerät mit, dass Ihren Ansprüchen am gerechtesten wird. Doch seien Sie gewarnt: Nach einer Begegnung mit unseren „Alternativen“ werden sie Ihren „kleinen“ TV daheim garantiert mit anderen Augen sehen!

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Kommentare

Profimeinung
Von am 12. Juli 2016

Ich würde gerne von einem profi wissen ob ich mir den screeneo 2.0 oder den sony hw40 kaufen sollte...mir geht es um bildqualität

Von HEIMKINORAUM HEIMKINORAUM am 13. Juli 2016

oje ... das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte ... wenn es um Bildqualität geht, hat der Sony HW45 die Nase vorn ...

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Klein oder groß ... oder hell?
Von am 13. Mai 2016

Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Der LG ist ja schön klein, aber der Philips deutlich heller aber riesig im Vergleich. Ich glaub ich muss doch mal bei Euch vorbeischauen. Habt ihr die schon in Köln in der Ausstellung?

Von HEIMKINORAUM HEIMKINORAUM am 13. Mai 2016

Ja ... ist in den meisten Standorten verfügbar. Köln und München sind Stand heute vorführbereit. Einfach vorbeikommen.

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Wirklich?
Von am 12. Mai 2016

Wenn ich kein Fernseher mehr hab, muss die Wand schon weiß sein? Oder? Eigentlich hätte ich gerne eine kleine Leinwand. Kein Plan ob es so was gibt.

Von Qusumat am 12. Mai 2016

Weiß wär nicht schlecht - und Leinwände gibt es massenhaft. Geh doch mal in den Heimkinoraum, dort haben die das Zeug aufgebaut. Ich hab ne Bodenleinwand die ich hinter dem Regal hochzieh. Ist zwar günstig und etwas wellig, reicht aber völlig. Sobald ich mal umbau - ich muss erst die ganze Wohnwand rausreisen, mach ich meine Wand weiß und verzichte auf die Leinwand. Ist mir aber jetzt zu aufwendig. Ich bin mit dem Adagio happy.

Von HEIMKINORAUM HEIMKINORAUM am 12. Mai 2016

Einige Kunden haben auch ganz leicht farbige Wände. Muss man ausprobieren, ob es einem von der Qualität ausreicht. Etwas manipulieren kann man die Farben auch.

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Super
Von am 23. März 2016

Geile Lösungen!!! Hätte ich auch gerne Zuhause!

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Hilfreich
Von am 22. März 2016

Dann muss ich euch mal besuchen!

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