3D Beamer SONY HW55 vs EPSON TW9200W - Wireless Test


Ulrich Lange, Experte bei HEIMKINORAUM

Sony WH-1 HDMI Wireless System vs. EPSON EH-TW 9200 W - HDMI Wireless Technik direkt integriert - Der Test der Heimkino Beamer Lieblinge 

Eines der größten Kaufargumente für den Epson EH-TW9200W als Wohnzimmer-Allrounder war stets seine Möglichkeit, vollwertige FullHD Signale komplett über Funk zu empfangen und so das aufwendige Verlegen eines langen HDMI Kabels bis zur Decke zu umgehen.

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Bisher nahezu konkurrenzlos: Epson Wireless HDMI

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Bis heute hat kein anderer Hersteller das Funksystem so elegant integriert, wie der LCD-Marktführer, aber erste Alternativen sind nun (endlich) am Markt erhältlich. Hauptkonkurrent Sony bietet seit kurzem das Wireless HDMI Set „IFU-WH1“ zu einem UVP-Preis von €299.- an, das kompatibel zu allen Sony Heimkino-Beamern sein soll.

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„The battle is on“ und die Frage muss beantwortet werden: Kann Sonys Funksystem konkurrieren und erfüllt es seinen Zweck so gut, wie die Epson Variante? Wieder einmal haben Cine4home und Heimkinoraum einen praxisorientierten Test unternommen, um diese und alle anderen Fragen zu beantworten…

 

1. Equipment und Installation beim Sony VPL-HW55 und Sony VPL-HW40 3D S-XRD Beamer Modellen 

Zu dem IFU-WH1 gehören gleich mehrere Komponenten: Hauptbestandteile sind zweifelsohne die beiden Funkmodule, eines übernimmt die Aufgabe des Senders, das andere die des Empfängers am Beamer:

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Da sie sich beide wie ein Ei dem anderen gleichen, sind sie auf der Rückseite namentlich markiert.

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Der Sender verfügt LEDiglich über einen einzigen HDMI-Eingang, so dass er nicht als Schaltzentrale für mehrere Quellen dienen kann. Dies macht das Vorschalten eines separaten Switchers bzw. eines Receivers zwingend erforderlich. Epsons Variante mit mehreren Eingängen + Fernbedienung ist hier schon weiter entwickelt.

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Sowohl Sender als auch Empfänger können ihren Strombedarf nicht über das HDMI-Kabel decken, sondern benötigen eine externe 5V-Stromquelle, die über eine Standard Mikro-USB Buchse eingespeist wird. Dazu gehören zwei entsprechende Netzteile, die ebenfalls dem Set beiliegen.

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Das Gesamtset besteht so aus einem ziemlich unübersichtlichen „Wust“ aus Kabeln und Adaptern, was die Installation bei weitem nicht so praktikabel macht, wie bei Epsons Variante.

Vor eine besondere Herausforderung wird man vor allem bei der Stromversorgung auf Beamerseite gestellt: Da der Stromadapter des Empfängers seine eigene 220V-Quelle verlangt, muss man entweder ein zweites Stromkabel zum Projektor verlegen (was den Vorteil des wegfallenden HDMI-Kabels wieder zerstört), oder eine Art Y-Kabel / Zweifachsteckdose am Beamer realisieren. Dies ist kein leichtes Unterfangen und sollte nur von ausgewiesenen Elektrikern durchgeführt werden! HEIMKINORAUM als Fachbetrieb beschäftigt diese Fachkräfte für Sie selbstverständlich. Wir stehen Ihnen bei jeglichen Installationen mit Rat und Tat zur Seite.

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Sony 3D-Funk System AD025-X1

Noch viel aufwendiger wird die Installation, wenn man bei 3D-Projektionen ebenfalls der zuverlässigeren externen Funkvariante gegenüber dem internen Infrarot-Sender den Vorrang gibt: Hierfür wird ein weiteres Funkmodul inkl. langem Kabel und Adapterkabel notwendig.

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Dies alles soll nun auf rund 2m Höhe unter der Decke möglichst unsichtbar verlegt werden? Zugegeben, eine schwierige Aufgabe, aber für die Spezialisten vom HEIMKINORAUM nicht unmöglich. Bei mehr als 3.000 Referenzen im Bereich der Heimkino Integration wissen wir genau, wie man Kabel und Equipment stets unsichtbar verschwinden lässt. Bilder hierzu aus Installationen siehe unten.

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Sony VPL-HW40 in schwarz - Deckenmontag - Wireless HDMI-Technik oberhalb des Beamers versteckt

 

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Heimkino Beamer Sony VPL-HW55 in weiss - made by HEIMKINORAUM Team Berlin -Wireless HDMI und 3D Funküberträger-Technik in Spezialhalterung versteckt

In den Bildern oben sehen wir die bestmöglichen „unsichtbaren“ Installationen bei einem Sony VPL-HW55, „made by Heimkinoraum“: 

Im ersten Bild wurden sowohl der Empfänger als auch der Stromadapter mitsamt der Verkabelung auf der Oberseite versteckt, zu sehen ist LEDiglich die notwendige HDMI / 3D-Kabel im seitlichen Eingang des HW40 und der Funksender mit Blick nach vorne.

Im zweiten Bild wurde eine spezielle Halterung mit Abkofferung für die Technik entwickelt. Alle Kabel und Zusatzmodule verschwinden unsichtbar in dieser Lösung. So gelangt man innerhalb weniger Stunden in den Genuss der gewaltigen Bildperformance in 2D und 3D der beliebten Sony L-CoS Heimkino-Beamer HW40 oder HW50. Und gleichzeitig mit Funk ohne die Verlegung eines langen HDMI Kabel.

 

2. Funktionstest der Sony WH-1 Wireless HDMI Lösung - Kabellose HDMI Bildübertragung zu einem 3D Beamer

Nach der nicht unaufwendigen Installation erfolgt der ausführliche Funktionstest, wie zuverlässig und einfach arbeitet das Funksystem in der Praxis? Um eine besonders große Distanz zwischen Sender und Empfänger zu erzielen, nutzten wir den besonders großen Vorführraum des HEIMKINORAUM Köln: Hier muss das Funksignal eine Luftlinie von knapp 7m überwinden, bevor es vom Projektor weiter verarbeitet werden kann:

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Nach dem Einstecken galt es zunächst, die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger aufzubauen, die beiden Geräte zu synchronisieren. Dazu befinden sich an beiden Modulen Drucktaster zur Aktivierung und kleine Kontroll-LEDs, die den Status signalisieren. Die Prozedur ist für eine einzelne Person mangels Fernbedienung umständlich, erstrecht wenn sich der Empfänger unter der Decke auf dem Projektor befindet.

Tipp: Der Aufbau der Verbindung gelang zunächst nicht, eines der beiden Geräte „verneinte“ immer den Verbindungsaufbau. Nach einigen Versuchen wurde der Grund klar: Alle Geräte (Projektor, Player usw.) müssen angeschaltet sein und ein Videosignal anliegen, bevor eine Verbindung zustande kommen kann. Dieses Detail war in der knappen Anleitung nicht vermerkt.

Sind jedoch alle Voraussetzungen erfüllt, verbinden sich Sender und Empfänger schnell und das gewünschte Bild erscheint auf der Leinwand. Auch bei Signal- und Auflösungswechseln gibt es keine längeren Synchronisations-Verzögerungen, als bei einer festen HDMI-Verkabelung. Hier stellen sich dem Anwender keine zusätzlichen Probleme.

Nicht minder wichtig ist eine dauerhaft stabile Signalübertragung ohne Aussetzer: Trotz der großen Entfernung vom Sender zum Empfänger konnten wir in unserem Praxistest keine Aussetzer feststellen. Als Härtetest stellten wir uns in die direkte Verbindungslinie zwischen den Geräten, denn bei der Epson Variante haben Menschen, die den Funkweg durchquerten, nicht selten für einen Bildabbruch gesorgt. Aber auch mit Hindernissen in der Funkstrecke gab es keine Unterbrechungen, nur bei einem vollen Abdecken des Senders oder Empfängers mit der Hand konnten wir die Verbindung stören. Die Übertragung scheint insgesamt noch stabiler, als bei EPSONs Funksender.

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Ein Härtetest stand noch aus: Wir spielten FullHD 3D Signale verschiedener Quellen zu, denn diese verlangen gegenüber der 2D-Variante die doppelte Datenmenge (da hier die doppelte Bildzahl übertragen wird). Auch hier war die Übertragung bei freier Wegstrecke absolut zuverlässig, aber bei „Störungen“, wie Personen im Funkweg, deutlich empfindlicher. Standen wir „im Weg“, so brach die Verbindung stellenweise ab. Ohne diese Provokationen gab es aber keine Einschränkungen in der Nutzung. Auch der optionale 3D-Brillen-Funksender interferiert nicht mit der HDMI-Übertragung, sowohl Brillensteuerung als auch Bildsignal blieben stabil.

Abschließend schlossen wir das ganze System auch noch am Sony VPL-VW500 an und widersetzten uns dabei vorsätzlich der Anleitung. In ihr steht ausdrücklich, dass man für die Stromversorgung ausschließlich die beiliegenden USB-Adapter verwenden soll und nicht irgendwelche Datenschnittstellen eines Computers. Wir versuchten es trotzdem: Der Sender bezog bei unserer Konstellation seinen Strom aus der rückwärtigen USB-Buchse des Yamaha Blu-Ray Players, den Empfänger haben wir mit der USB Buchse des VW500 verbunden, die eigentlich für Software-Updates geDACht ist.

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Stromversorgung direkt vom Player

Und siehe da: Sender und Empfänger Funktionierten genauso problemlos, wie unter Verwendung der Netzteile. Dies spart Kabelsalat und damit Installationsaufwand, zudem wird das Funksystem bei Nichtgebrauch automatisch vom Strom getrennt. Trotz der Vorteile sollte man die Anleitung aber nicht ignorieren, man muss zwingend vorher sicherstellen, dass die verwendeten USB-Quellen genügend Leistung zur Verfügung stellen und nicht vom Stromverbrauch des Senders / Empfängers überlastet werden können! Fragen Sie in diesem Falle in den Standorten der HEIMKINORAUM Fachgeschäfte in Deutschland und Luxemburg nach. Wir haben in der Zwischenzeit weitere Geräte-Konstallationen wie z.B. den Oppo-Blu-Ray Player 103D ausgetestet.

 

3. Fazit des HDMI Kabellos Übertragungs-Test mit den Heimkino-Beamer Probanden EPSON und SONY

Mit dem Set IFU-WH1 zeigt Sony, dass man das Potenzial der kabellosen Übertragung erkannt hat und nach EPSONs Vorbild dem Anwender nun Alternativen zum lästigen und langen HDMI-Kabel geben möchte, das gerade bei Deckenmontagen von Projektoren von jedem als umständlich und störend empfunden wird.

Aufgrund dieser nachträglichen Lösung, die auf Empfängerseite nicht direkt im Chassis des Beamers integriert wurde, werden die Vorteile der Funkübertragung (Wegfall des langen HDMI-Kabels) durch eine sehr umständliche Installation größtenteils wieder relativiert. Immerhin gilt es, ein zweites Stromkabel, ein kurzes HDMI Kabel (EmpfängerBeamer), ein Netzteil und den Empfänger ohne Kabelsalat und möglichst unsichtbar auf kleinstem Raum unterzubringen. Wer kein DIY-Handwerker ist, kann hier aber natürlich auf den kompetenten Service aller HEIMKINORAUM Fachgeschäfte zurückgreifen. Die Spezialisten-Aufbauteams verkabeln im Nu alles zu Ihrer Zufriedenheit und gewährleisten eine sachgerechte Montage. 

Hat man die Hürden der Installation aber erst einmal erfolgreich genommen, bewährt sich das System mit schnellen Umschaltzeiten, stabiler Signalübertragung und keinen Einschränkungen in der Bildqualität. Lästige HDMI Kabel, die aufwändig verlegt werden müssen und im Zweifelsfall nie in die vorgesehenen Kabelkanäle passen, gehören endlich der Vergangenheit an. Bleibt zu hoffen, dass das System in der nächsten Generation noch mehr HDMI-Eingänge und eine Fernbedienung erhält und das Empfängermodul direkt im Projektor integriert wird. In dieser Hinsicht ist die EPSON Variante nach wie vor unerreicht…

Die Qualität der Performance gewinnt SONY. Die Integration EPSON. Besuchen Sie HEIMKINORAUM bei sich in der Nähe. Wir finden für Sie die richtige Lösung, die Frau und Mann begeistert. Oder eben die ganze Familie.

Uli Lange ( Team HEIMKINORAUM ) und Ekki Schmitt ( Team Cine4home )

Jetzt Wireless HDMI Lösungen live und in der Praxis im nächsten HEIMKINORAUM Fachgeschäft in Ihrer Nähe testen!

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Kommentare

Hilfreich
Von am 20. Mai 2014

Vielen Dank für die Hilfe...

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Danke
Von am 19. Mai 2014

Guter Beitrag!

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