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Testbericht:
Panasonic GW10 versus V10E
erstellt am 07.08.2009 um 12:40 Uhr

Weiter geht es mit unseren Tests der neuen TV Systeme. Zunächst testen wir den Panasonic TX V10E Serie und die GW10 Serie. Beide haben die neuen Gen12 NeoPDP Panels von Panasonic eingebaut. Beide Reihen verfügen über einen Multituner der DVB Satellit, Kabel und Terrestrisch ermöglicht. In HDTV und mit CI-Slot für Pay TV wie Sky.



Hier der Panasonic TX-P50V10E gegen einen neuen JVC 42 " LCD Monitor, der aber weder von der Bildperfomance noch von der Funktion eine Chance gegen den Plasma hat. Auch weil der LCD teuerer ist als der Panasonic. Gut und preiswerter schlägt teurer und schlechter.



Die Unterschied in den Modellen sind sehr groß. Der V10E verfügt gegenüber den GW10 Modellen über eine Vielzahl von sinnvollen Erweiterungen, die wir hier nur kurz im Überblick erläutern wollen. Die V10E Reihe hat folgende Vorteile.

- V10E Gehäuse in Alufinish - sehr hochwertig
- GW10 Plastikgehäuse mit spiegelnden Rändern
- V10E Frontscheibe entspiegelt und mattschwarzer Rahmen
- V10E hochwertige Bildberechnung
- V10E Internetanschluss für DNLA und Vierra Cast Youtube
- V10E THX Modus und Zertifizierung



Die GW10 Serie haben wir auch gegen die sehr guten Pioneer LCD Monitore verglichen, denn dort sind Schwarzwerte erzielbar, die nahe an einen Plasma kommen. Leider reicht es trotzdem nicht den GW10 zu besiegen.



Da der V10E über einen Netzwerkanschluss verfügt, installiert der Fernseher beim ersten Einschalten erst einmal ein Update, welches er sich vom Internet holt. Prima ... jetzt geht das auch bei den Fernsehern mit den Updates los. Hoffentlich fangen wir uns keinen Virus ein. Naja ... schöne neue Fernsehwelt ... jetzt eben mit unvermeidlichen Updates.



In unserem bekannten Ruckeltest ... Chilli con carne Schwenk bei Into the Blue ist der GW10 leider komplett durchgefallen. Da ruckelt und zuckelt es ohne Ende. Keine Einstellung im erweiterten Menue brachte eine Abhilfe. Um so besser schneidet der V10E ab. Ganz im Ernst, wir sahen keinerlei Ruckeln. Alle Signalarten ob 576i oder 1080p@24 werden sauber verarbeitet und scharf gemacht. Die Schaltung erinnert uns an den Panasonic PTAE3000 Projektor, jedoch gibt es eine Erweiterung. Der V10E rechnet auch anderer Signalarten sauber. So haben wir das bisher nur beim großen Bruder dem Panasonic TX-54Z1 gesehen. Selbst die kritische Dark Knight Szene meistert der V10E perfekt ... Hut ab.



Der Slot für das CI Modul befindet sich bei beiden Plasmas auf der linken Seite der Geräte neben dem SD-Kartenslot. Über SD können Bilder und Video in ausgewählten Formaten betrachtet werden. Beim V10 könnten die Formate in späteren Updates noch erweitert werden, denn zu Zeit weigert sich die Abspielsoftware z.B. HDTV Formate jeder Art abzuspielen. Auch AVI oder MOV gehen nicht. Bei der V10E Reihe geht das zusätzlich via DNLa.

Cool ist die Vierra Cast Applikation aber schon ... Wetter mit Satellitenbild und Youtube direkt auf dem Fernseher.



Mit der SMS Eingabe nach Michael Jackson gesucht. Fortlaufende Wiedergabe an und schon werden nacheinander Videos auch im Vollbildmodus wiedergegeben. Jetzt würde man sich bei Youtube nur noch eine bessere Bildqualität wünschen.



Alles in allem, wer es sich leisten kann, sollte lieber zur V10E Serie greifen. Dort gibt es einen 42 Zoll und 50 Zoll Monitor. In der GW10 Serie ist zusätzlich ein 46 Zoll Monitor verfügbar. Nicht unerwähnt soll auch noch die GW15 Serie bleiben, die man sich eigentlich sparen kann. GW15 ist im Prinzip ein GW10 mit Vierra Cast ... dann sollte man lieber gleich zum V10E greifen.

Ab sofort im Heimkinoraum zu sehen und käuflich zu erwerben.
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