T-Home Entertainment
erstellt am 15.01.2009 um 14:48 Uhr
Nachdem der erste Versuch mit Kabel Deutschland gründlich in die Hose gegangen ist (lesen Sie diesen Beitrag) und wir auch keinen Telefonanschluss mehr haben, bietet es sich an das neue T-Home Entertainment Paket zu testen. Einen ersten Test hatten wir schon vor 3 Jahren durchgeführt und verzweifelt aufgegeben (keine VDSL-Verfügbarkeit, Abstürze und defekte Hardware). Aber vielleicht ist ja alles besser geworden. Frisch ans Werk und ab in den nächsten T-Punkt. Welch eine Wohltat, denn dort steht ein Mensch hinter dem Tresen. Sie müssen also kein „drei gelbe Bananen“ bestellen, sondern reden mit einem leibhaftigen Menschen, dessen Namen Sie sich notieren können und den Sie ansprechen können falls was schief geht.
Bei T-Home Entertain läuft alles über das vorhandene Telefonkabel. Also bitte überlegen, wo der Telefonanschluss liegt, denn dort müssen die berühmten „Kästchen“ auch alle hin. Und wenn die Anlage weit entfernt ist, oder das TV-Gerät ganz wo anders steht, muss man u.U. Kabel verlegen. Auch nicht unerwähnt soll sein, dass für T-Home Entertain eine VDSL Leitung (16 Mbit, 25 Mbit oder 50 Mbit) verfügbar sein muss. Das ist in den meisten Großstätten der Fall, nicht jedoch auf dem Land. Wollen Sie HDTV sehen, aufnehmen und oder eine zweites TV Gerät mit T-Home ausrüsten brauchen Sie fast zwingend 50 Mbit. Was kostet die Welt?

Aber der Reihe nach. Zunächst wird ihr alter Spitter, der Telefon und Netzwerk aufschlüsselt getauscht. Angenehm ist, dass das neue „Kästchen“ um einiges kleiner ist als der alte Spitter. Von dort aus geht es in ein bestehendes NTBA, falls Sie ein ISDN Telefon haben, oder direkt in einen speziellen Router ... das Gerät heißt z.B. Speedport W721V.

Dort sind ein W-Lan Accesspoint, ein 4 Port Switch und 2 analoge Telefonanschlüsse integriert. 2 LAN Ports lassen sich mit Fernsehen nutzen. ACHTUNG ... das heißt mehr als zwei Fernsehanschlüsse gehen zur Zeit nicht. Leider gibt es keine Aussage der Telekom wann das geändert wird. Eine Ursache ist mit Sicherheit die, dann zu geringe Bandbreite. 50 Mbit ist ja eigentlich sehr viel, da das T-Home Entertain jedoch auch ein Pull Medium ist, kann man nicht zu viele Datenströme gleichzeitig bearbeiten. Aber das soll uns nicht stören, dann gehen eben nur zwei. Was kostet die Welt?

Vom Speedport geht es dann weiter zu einem ISDN Telefon und via Netzwerk zum Medienreceiver W300, der zur Zeit beim Abschluss kostenlos mitgeliefert wird. Sollte ein zweiter, oder auch der erste Anschluss nicht via LAN Netzwerkkabel möglich sein, bietet die Telekom einen zweiteiligen W-LAN Überbrücker (Funk Bridge) an, der an den Speedport (Sender) und an den Medienreceiver (Empfänger) angeschlossen werden kann. Für einen zusätzlichen Receiver sind 300 Euro für die FunkBridge 250 Euro fällig. Was kostet die Welt?

Der Medienreceiver wird via HDMI an die bestehende Anlage angeschlossen und via On Screen Menue auf 1080i konfiguriert. Dann kann es losgehen. Doch halt. Warum sind keine TV Programme sichtbar, und die Auflösung der Videos so schlecht. Klar. Wir surfen immer noch mit 6 MBit und müssen warten bis die Telekom den Anschluss auf VDSL umschaltet. Das wird am 16.01.2008 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr angekündigt. Und deshalb verschieben wir den Test mit der Bildqualität bis dahin. Aber eines können wir jetzt schon sagen. Der Medienreceiver wird heiß, auch im Standby saugt das Teil heftig Strom. Naja ... was kostet die Welt!
Ein kleines Fazit wäre aber doch hier schon mal nicht schlecht ...
also Fazit bis hierher:
- wir können wieder telefonieren ... sogar über 2. Leitungen
- das FAX und Internet gehen
- der Anschluss war relativ problemlos
und
- wir haben einen ANSPRECHPARTNER!
Weiter geht es mit dem Teil 2 unseres Test mit T-Home. Nachdem die Telekom wie versprochen am Freitag letzter Woche VDSL freigeschalten hatte, ging Internet und TV zunächst gar nicht. Nach einem Anruf beim sehr gut erreichbarem Service wurde via Telefon am Freitag und Samstag versucht das Problem zu lösen. Leider konnte die Freischaltung erst nach einem Besuch eines Telekom Technikers am Montag final gelöst werden. Die VDSL Leitung hatte zu wenig Saft vom Übertragungsknoten in das Haus.
Jetzt haben wir also eine 50 Mbit VDSL Leitung im Haus liegen und nebenbei noch einen ultraschnellen Internet Anschluss. Nur uns interessiert das Fernsehen aus dem Internet IP-TV genannt. Zunächst ein Überblick über die Funktionen unseres neuen TV - Systems.

Die Fernbedienung enthält alle bekannten Bedienelemente. Direktanwahl, EPG, Menue, Start und Pausetasten für TimeShift usw. also nichts Neues. Alle Funktionen die Sie vom digitalen TV gewohnt sind, finden sich auch hier ... wie z.B. Videotext.

Wählt man im Menue TV erscheint das Fernsehprogramm z.B. ARD. Mit Pfeil nach oben wird eine Infozeile eingeblendet und ein Livebild eines anderen Senders gezeigt. Zapper werden diese Funktion schätzen, weil man so sehen kann, was woanders läuft, ohne das Hauptprogramm umschalten zu müssen. Dies gilt generell für alle Funktionen. Das Hauptprogramm oder der gewählte Film laufen immer im Hintergrund weiter.

Mit einem schönen EPG kann man auch textlich sehen, was gerade läuft. 7 Sender gleichzeitig, wobei im Hintergrund das Hauptprogramm bleibt und im kleinen Fenster unten das im EPG gewählte Programm live angezeigt wird. Auch eine Info über Laufzeit, Langtext, Altersfreigabe etc. ist vorhanden.

Wem das TV Programm oder die abonnierten Sender (incl. Premiere) nicht ausreichen kann sich Filme mieten. Lästige Smart Karten gibt es hierbei nicht, da die Zugriffsrechte auf den Servern der Telekom geschalten werden.

Uns hat natürlich die Auswahl im HighDefinition Bereich am meisten interessiert. Wenn auch nicht jeder Film verfügbar ist, gibt es immerhin eine Auswahl von zur Zeit 81 HD Filmen. Die Auswahl wechselt von Woche zu Woche. Wobei für einen Film in der Regel 3,99 Euro Leihgebühr für 24 Stunden fällig werden.

Alle Filme werden mit DVD Cover und allen notwendigen Informationen über Inhalt, Schauspieler, Laufzeit und FSK Freigabe angezeigt. Vor dem Kauf, kann man sich eine Vorschau ansehen, hinter der sich zumeist Trailer befinden.

Sofort haben wir den Test gemacht und geprüft ob Funktionalität und Qualität unseren Ansprüchen genügen. Dazu haben wir drei unterschiedliche Filme aus dem HD Angebot getestet. Wie nicht anders zu erwarten, hat der Download, die Abrechnung und die Verleihdauer perfekt geklappt. Ob auch die Abrechnung korrekt gelaufen ist sehen wir dann in 4 Wochen auf unserer Telefonrechnung. Wir wollen jedoch mal annehmen, dass die Probleme von vor 3 Jahren beseitigt sind und wir uns nicht arm gekauft haben.
Was ist nun aber mit der Bildqualität. Im Gegensatz zu irgendwelchen Fachzeitschriften, die diese Tage ebenfalls T-Home Entertain getestet haben, schauen wir genauer hin. Und wir stellen folgendes fest. Die Qualität ist nicht befriedigend. Die Probleme sind im einzelnen.
NoGo ... Mastering in 16:9 obwohl der Film 21:9 ist ... es fehlt also was vom Film.
Kritisch ... Bildfehler bei Overscan 0 in den unteren 5 Bildzeilen ... da handelt es sich offensichtlich um Abtastungsfehler. Dies tritt auch bei TV auf, so dass man seinen Projektor auf einen Overscan von 10 stellen muss, damit diese flimmernden Zeilen verschwinden. Wir sind ganz schön kleinlich, aber beim Sat HDTV Receiver ist beim gleichen TV Sender zur gleichen Zeit alles richtig. Also ...
NoGo ... setzen von falschen BlackLevel bei HD Content. So versumpfen Filme im schwarz, weil offensichtlich beim Abtasten die falsche BlackLevel eingestellt wurde und die unteren 16 Graustufen von Grau einfach Schwarz sind. Dies ist uns bei zwei der drei Filme aufgefallen. Wir werden noch einige Filme testen, aber man hat immer ein komisches Gefühl, wenn man 4 Euro ausgibt und dann nach 4 Minuten bemerkt, dass wieder der Film versumpft.
NoGo ... Bildqualität von HD Content ist nur wenig besser als DVD. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn man nicht die Blu-ray des gleichen Films mit dem Film in der Videothek von T-Home vergleicht. Auch hier muss beim Mastern oder Ablegen der Datei etwas schief gegangen sein. Denn im Live TV, z.B. Anixe HD sieht das Bild sehr gut aus und ist mit einem Referenz HDTV Sat-Receiver durchaus vergleichbar.
Kritisch ... Bildqualität von Live TV bei bewegten Bildern. Wenn bislang alle Probleme rein Softwaretechnisch bedingt scheinen, und so in Zukunft durch sauberes Arbeiten vielleicht beseitigt werden könnten, gefällt uns das normale Fernsehbild überhaupt nicht. Stehende Bilder sind durchaus sehr gut, sobald sich das Bild jedoch bewegt macht der Media Receiver DeInterlacing und Scaling Fehler.

Die Brille eines Tagesschau Sprechers zeigt bei nur kleinen Bewegungen Treppeneffekte. Selbstverständlich haben wir alle Einstellungen des MediaReceivers getestet und auch mit 4:3 oder 16:9 experimentiert. Leider gibt die Mediabox hier die Signale nur in 576p aus. 720p und 1080i führen ebenfalls immer zum gleichen Ergebnis. Je schlechter die Quelle ist, desto schlimmer werden die Fehler. Schaut man z.B. einen Sender mit niedriger Datenrate, wie z.B. die Shopping Sender, werden die Treppeneffekte deutlicher. Laufschriften bei Nachrichtensendern sind jedoch ok und laufen smooth und ohne Bildfehler durch.
Wir vermuten, dass der im Mediareceiver eingebaute Bildprozessor nicht besser ist, und die Fehler so nicht durch ein Software Update behoben werden können. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum finden diese Fehler nicht andere Testzeitschriften, dann können wir nur sagen. Vielleicht schauen die nicht so genau hin. Wir testen so etwas immer mit einem Projektor als Bildwiedergabegerät und da sieht man halt jeden Fehler deutlich.
Fazit: Lohnt sich für kleine TV Geräte bis 50 Zoll. Bei Projektoren hoffen wir um alsbaldige Verbesserung der Bildqualität der Leih HD Filme. Von der Bildqualität kann T Home Entertain gegen einen guten HDTV Sat Receiver nicht mithalten. Komfort und Funktion ist jedoch für den Zapper und „nicht mehr zur Videothek Renner“ absolut konkurrenzlos zur Zeit.
Wer bislang über Kabel Fernsehen gesehen hat und keine Sat Schüssel aufstellen kann, für den ist T-Home Entertain ein Muss. Allerdings gehen nur 2 Fernseher gleichzeitig. Sehen Sie hierzu auch den 1. Teil unseres T-Home Tests und den Test des Angebots von Kabel Deutschland.
Heimkinoraum ... die Profis für Heimkino in München ...
Bei T-Home Entertain läuft alles über das vorhandene Telefonkabel. Also bitte überlegen, wo der Telefonanschluss liegt, denn dort müssen die berühmten „Kästchen“ auch alle hin. Und wenn die Anlage weit entfernt ist, oder das TV-Gerät ganz wo anders steht, muss man u.U. Kabel verlegen. Auch nicht unerwähnt soll sein, dass für T-Home Entertain eine VDSL Leitung (16 Mbit, 25 Mbit oder 50 Mbit) verfügbar sein muss. Das ist in den meisten Großstätten der Fall, nicht jedoch auf dem Land. Wollen Sie HDTV sehen, aufnehmen und oder eine zweites TV Gerät mit T-Home ausrüsten brauchen Sie fast zwingend 50 Mbit. Was kostet die Welt?
Aber der Reihe nach. Zunächst wird ihr alter Spitter, der Telefon und Netzwerk aufschlüsselt getauscht. Angenehm ist, dass das neue „Kästchen“ um einiges kleiner ist als der alte Spitter. Von dort aus geht es in ein bestehendes NTBA, falls Sie ein ISDN Telefon haben, oder direkt in einen speziellen Router ... das Gerät heißt z.B. Speedport W721V.
Dort sind ein W-Lan Accesspoint, ein 4 Port Switch und 2 analoge Telefonanschlüsse integriert. 2 LAN Ports lassen sich mit Fernsehen nutzen. ACHTUNG ... das heißt mehr als zwei Fernsehanschlüsse gehen zur Zeit nicht. Leider gibt es keine Aussage der Telekom wann das geändert wird. Eine Ursache ist mit Sicherheit die, dann zu geringe Bandbreite. 50 Mbit ist ja eigentlich sehr viel, da das T-Home Entertain jedoch auch ein Pull Medium ist, kann man nicht zu viele Datenströme gleichzeitig bearbeiten. Aber das soll uns nicht stören, dann gehen eben nur zwei. Was kostet die Welt?
Vom Speedport geht es dann weiter zu einem ISDN Telefon und via Netzwerk zum Medienreceiver W300, der zur Zeit beim Abschluss kostenlos mitgeliefert wird. Sollte ein zweiter, oder auch der erste Anschluss nicht via LAN Netzwerkkabel möglich sein, bietet die Telekom einen zweiteiligen W-LAN Überbrücker (Funk Bridge) an, der an den Speedport (Sender) und an den Medienreceiver (Empfänger) angeschlossen werden kann. Für einen zusätzlichen Receiver sind 300 Euro für die FunkBridge 250 Euro fällig. Was kostet die Welt?
Der Medienreceiver wird via HDMI an die bestehende Anlage angeschlossen und via On Screen Menue auf 1080i konfiguriert. Dann kann es losgehen. Doch halt. Warum sind keine TV Programme sichtbar, und die Auflösung der Videos so schlecht. Klar. Wir surfen immer noch mit 6 MBit und müssen warten bis die Telekom den Anschluss auf VDSL umschaltet. Das wird am 16.01.2008 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr angekündigt. Und deshalb verschieben wir den Test mit der Bildqualität bis dahin. Aber eines können wir jetzt schon sagen. Der Medienreceiver wird heiß, auch im Standby saugt das Teil heftig Strom. Naja ... was kostet die Welt!
Ein kleines Fazit wäre aber doch hier schon mal nicht schlecht ...
also Fazit bis hierher:
- wir können wieder telefonieren ... sogar über 2. Leitungen
- das FAX und Internet gehen
- der Anschluss war relativ problemlos
und
- wir haben einen ANSPRECHPARTNER!
Weiter geht es mit dem Teil 2 unseres Test mit T-Home. Nachdem die Telekom wie versprochen am Freitag letzter Woche VDSL freigeschalten hatte, ging Internet und TV zunächst gar nicht. Nach einem Anruf beim sehr gut erreichbarem Service wurde via Telefon am Freitag und Samstag versucht das Problem zu lösen. Leider konnte die Freischaltung erst nach einem Besuch eines Telekom Technikers am Montag final gelöst werden. Die VDSL Leitung hatte zu wenig Saft vom Übertragungsknoten in das Haus.
Jetzt haben wir also eine 50 Mbit VDSL Leitung im Haus liegen und nebenbei noch einen ultraschnellen Internet Anschluss. Nur uns interessiert das Fernsehen aus dem Internet IP-TV genannt. Zunächst ein Überblick über die Funktionen unseres neuen TV - Systems.
Die Fernbedienung enthält alle bekannten Bedienelemente. Direktanwahl, EPG, Menue, Start und Pausetasten für TimeShift usw. also nichts Neues. Alle Funktionen die Sie vom digitalen TV gewohnt sind, finden sich auch hier ... wie z.B. Videotext.
Wählt man im Menue TV erscheint das Fernsehprogramm z.B. ARD. Mit Pfeil nach oben wird eine Infozeile eingeblendet und ein Livebild eines anderen Senders gezeigt. Zapper werden diese Funktion schätzen, weil man so sehen kann, was woanders läuft, ohne das Hauptprogramm umschalten zu müssen. Dies gilt generell für alle Funktionen. Das Hauptprogramm oder der gewählte Film laufen immer im Hintergrund weiter.
Mit einem schönen EPG kann man auch textlich sehen, was gerade läuft. 7 Sender gleichzeitig, wobei im Hintergrund das Hauptprogramm bleibt und im kleinen Fenster unten das im EPG gewählte Programm live angezeigt wird. Auch eine Info über Laufzeit, Langtext, Altersfreigabe etc. ist vorhanden.
Wem das TV Programm oder die abonnierten Sender (incl. Premiere) nicht ausreichen kann sich Filme mieten. Lästige Smart Karten gibt es hierbei nicht, da die Zugriffsrechte auf den Servern der Telekom geschalten werden.
Uns hat natürlich die Auswahl im HighDefinition Bereich am meisten interessiert. Wenn auch nicht jeder Film verfügbar ist, gibt es immerhin eine Auswahl von zur Zeit 81 HD Filmen. Die Auswahl wechselt von Woche zu Woche. Wobei für einen Film in der Regel 3,99 Euro Leihgebühr für 24 Stunden fällig werden.
Alle Filme werden mit DVD Cover und allen notwendigen Informationen über Inhalt, Schauspieler, Laufzeit und FSK Freigabe angezeigt. Vor dem Kauf, kann man sich eine Vorschau ansehen, hinter der sich zumeist Trailer befinden.
Sofort haben wir den Test gemacht und geprüft ob Funktionalität und Qualität unseren Ansprüchen genügen. Dazu haben wir drei unterschiedliche Filme aus dem HD Angebot getestet. Wie nicht anders zu erwarten, hat der Download, die Abrechnung und die Verleihdauer perfekt geklappt. Ob auch die Abrechnung korrekt gelaufen ist sehen wir dann in 4 Wochen auf unserer Telefonrechnung. Wir wollen jedoch mal annehmen, dass die Probleme von vor 3 Jahren beseitigt sind und wir uns nicht arm gekauft haben.
Was ist nun aber mit der Bildqualität. Im Gegensatz zu irgendwelchen Fachzeitschriften, die diese Tage ebenfalls T-Home Entertain getestet haben, schauen wir genauer hin. Und wir stellen folgendes fest. Die Qualität ist nicht befriedigend. Die Probleme sind im einzelnen.
NoGo ... Mastering in 16:9 obwohl der Film 21:9 ist ... es fehlt also was vom Film.
Kritisch ... Bildfehler bei Overscan 0 in den unteren 5 Bildzeilen ... da handelt es sich offensichtlich um Abtastungsfehler. Dies tritt auch bei TV auf, so dass man seinen Projektor auf einen Overscan von 10 stellen muss, damit diese flimmernden Zeilen verschwinden. Wir sind ganz schön kleinlich, aber beim Sat HDTV Receiver ist beim gleichen TV Sender zur gleichen Zeit alles richtig. Also ...
NoGo ... setzen von falschen BlackLevel bei HD Content. So versumpfen Filme im schwarz, weil offensichtlich beim Abtasten die falsche BlackLevel eingestellt wurde und die unteren 16 Graustufen von Grau einfach Schwarz sind. Dies ist uns bei zwei der drei Filme aufgefallen. Wir werden noch einige Filme testen, aber man hat immer ein komisches Gefühl, wenn man 4 Euro ausgibt und dann nach 4 Minuten bemerkt, dass wieder der Film versumpft.
NoGo ... Bildqualität von HD Content ist nur wenig besser als DVD. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn man nicht die Blu-ray des gleichen Films mit dem Film in der Videothek von T-Home vergleicht. Auch hier muss beim Mastern oder Ablegen der Datei etwas schief gegangen sein. Denn im Live TV, z.B. Anixe HD sieht das Bild sehr gut aus und ist mit einem Referenz HDTV Sat-Receiver durchaus vergleichbar.
Kritisch ... Bildqualität von Live TV bei bewegten Bildern. Wenn bislang alle Probleme rein Softwaretechnisch bedingt scheinen, und so in Zukunft durch sauberes Arbeiten vielleicht beseitigt werden könnten, gefällt uns das normale Fernsehbild überhaupt nicht. Stehende Bilder sind durchaus sehr gut, sobald sich das Bild jedoch bewegt macht der Media Receiver DeInterlacing und Scaling Fehler.
Die Brille eines Tagesschau Sprechers zeigt bei nur kleinen Bewegungen Treppeneffekte. Selbstverständlich haben wir alle Einstellungen des MediaReceivers getestet und auch mit 4:3 oder 16:9 experimentiert. Leider gibt die Mediabox hier die Signale nur in 576p aus. 720p und 1080i führen ebenfalls immer zum gleichen Ergebnis. Je schlechter die Quelle ist, desto schlimmer werden die Fehler. Schaut man z.B. einen Sender mit niedriger Datenrate, wie z.B. die Shopping Sender, werden die Treppeneffekte deutlicher. Laufschriften bei Nachrichtensendern sind jedoch ok und laufen smooth und ohne Bildfehler durch.
Wir vermuten, dass der im Mediareceiver eingebaute Bildprozessor nicht besser ist, und die Fehler so nicht durch ein Software Update behoben werden können. Wenn Sie sich jetzt fragen, warum finden diese Fehler nicht andere Testzeitschriften, dann können wir nur sagen. Vielleicht schauen die nicht so genau hin. Wir testen so etwas immer mit einem Projektor als Bildwiedergabegerät und da sieht man halt jeden Fehler deutlich.
Fazit: Lohnt sich für kleine TV Geräte bis 50 Zoll. Bei Projektoren hoffen wir um alsbaldige Verbesserung der Bildqualität der Leih HD Filme. Von der Bildqualität kann T Home Entertain gegen einen guten HDTV Sat Receiver nicht mithalten. Komfort und Funktion ist jedoch für den Zapper und „nicht mehr zur Videothek Renner“ absolut konkurrenzlos zur Zeit.
Wer bislang über Kabel Fernsehen gesehen hat und keine Sat Schüssel aufstellen kann, für den ist T-Home Entertain ein Muss. Allerdings gehen nur 2 Fernseher gleichzeitig. Sehen Sie hierzu auch den 1. Teil unseres T-Home Tests und den Test des Angebots von Kabel Deutschland.
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